Gesunder Tee

Es gibt einige Kräuter- und Früchtetees, die wegen ihrer wohltuenden Wirkung genossen werden. Einige dieser Kräutertees kennen wir schon seit langen, wie den Kamillentee oder Hagebuttentee. Es gibt aber auch neue Teesorten, wie Mate-Tee, Grüntee oder Zistrosentee, die sich gerade wegen ihrer Wirkung einer wachsenden Fangemeinde erfreuen dürfen.

Hier einige klassische Kräuter- und Früchtetees im Überblick

Den hier aufgeführten fünf Teesorten ist eins gemein. Sie werden nicht aus einer Teepflanze gewonnen, sondern auch Pflanzen, Blüten und Früchten. Damit enthalten diese hier aufgeführten Tees kein Teein. Strenggenommen wären es daher keine Tees. Tee klingt aber nun mal deutlich besser als Aufgussgetränk.

Kamillentee

Kamillentee wird aus Kamillenblüten aufgegossen. Dieser Tee hilft bei Erkältung aber auch bei Sodbrennen.

Fencheltee

Fencheltee wird aus Fenchelsamen hergestellt. Dieser Tee hilft gegen Blähungen und Magenbeschwerden und kommt daher auch sehr häufig bei Babys und Kleinkindern zum Einsatz. Fencheltee hilft aber auch bei Erkältung, Husten und Kopfschmerzen. Fencheltee hat allerdings einen intensiven, etwas bitteren Geschmack.

Pfefferminztee

Der Tee aus Pfefferminzblättern hilft bei Magenbeschwerden. Die Inhaltsstoffe sind krampflösend, beruhigend und auch noch schmerzstillend. Und so ist die Pfefferminze als Heilkraut in der Kräutermedizin sehr beliebt. Denn das Trinken von Pfefferminztee verspricht auch Linderung der Symptome einer Erkältung und Grippe. Er hilft zudem gegen Halsschmerzen und Husten. Da Pfefferminztee die Säureproduktion im Magen anregt, sollte man diesen Tee aber nicht bei einem empfindlichen Magen trinken, vor allem nicht, wenn man häufig unter Sodbrennen leidet.

Hagebuttentee

Hagebutten enthalten sehr viele Vitamine. Insbesondere der Gehalt an Vitamin C sticht dabei heraus. Hagebuttentee wirkt dabei abführend, fiebersenkend und leicht harntreibend. Als Tee werden die enthaarten Kerne zubereitet. Man kann den Tee aber auch mit getrockneten Hagebuttenschalen zubereiten. Hagebuttentee wirkt auch gegen rheumatische Beschwerden. Manche Hundebesitzer schwören auf diesen Tee, wenn ihr Hund schon erste Alterserscheinungen zeigt und Probleme mit dem Bewegungsapparat hat. Etwas (kalten) Hagebuttentee über das Fressen soll hier etwas Linderung bringen.

Hibiskustee

Hibiskus ist zum einen eine hübsche Zierpflanze. Die Blüten des Hibiscus sabdariffa wird aber auch für die Zubereitung von Früchtetees genutzt. Denn dadurch erhält der Tee eine schöne rote Farbe. Aber mit Hibiskustee kann man auch seinen Blutdruck senken. Die rote Hibiskusblüte gilt außerdem als natürlicher Cholesterinsenker. Und auch bei einer Bronchitis lindert ein Hibiskustee die Symptome.

Neuere Teesorten

Grüner Tee

Grüner Tee enthält Koffein. Zwar weniger als schwarzer Tee, aber der Stoffwechsel wird durch Grüntee angeregt. Daher wird Grüner Tee auch gerne als Unterstützung beim Abnehmen genossen. Da Grüntee einen hohen Bitterstoffgehalt hat, mindert er zudem noch den Appetit auf Süßes. Man nascht weniger und hat somit noch einen weiteren guten Effekt, wenn es um eine Diät-Unterstützung geht. Aber nicht nur beim Abnehmen hilft Grüner Tee. So enthält er auch Catechin, einem Inhaltsstoff, dem eine heilungsfördernde Wirkung bei Zahnfleischerkrankungen nachgesagt wird. Und das Kariesrisiko soll Grüntee auch senken.

Mate-Tee

Auch Mate-Tee enthält Koffein. Dazu enthält der Tee aus Südamerika recht viele Vitamine und die enthaltenen Gerbstoffe fördern den Stoffwechsel aber auch die Verdauung. In Deutschland ist Mate-Tee auch als Arzneimittel zugelassen. Diesem Tee werden gleiche eine ganze Reihe therapeutischer Eigenschaften nachgesagt. Mate-Tee soll Nerven, Muskeln und Stoffwechsel ebenso antreiben wie auch die Bildung von Speichel- und Magensaft fördern. Das macht den Genuss von Mate-Tee so hilfreich für die Verdauung.

Ingwertee

Hilft bei Magenproblemen und auch bei Erkältungen. Ingwer hilft außerdem gut bei Übelkeit und wird so gerne auch in der Chemotherapie getrunken oder eben auch in der Schwangerschaft.

Zistrosentee

Auch der Zistrose und dem Tee aus diesem Kraut werden einige positive Wirkungen nachgesagt. Das Heilkraut wurde schon bei den alten Ägyptern für die Zahnhygiene eingesetzt. Und noch heute lindert ein Sud aus Zistrose Zahnfleischprobleme. Und als Tee wird vor allem die antibakterielle und antivirale Wirkung geschätzt. Mehr über Zistrosentee.

Teetrinken hat aber nicht nur wegen den gesunden Inhaltsstoffen eine gute Wirkung auf uns. Selbst in den Zeiten von Teebeuteln ist Tee machen und Tee trinken immer noch eine kleine Zeremonie und damit Ruhepause im Alltag. Und Ruhepausen tun uns, Körper wie Seele, bei all der Hektik immer gut.

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