Tee aus Zistrose – ein Heilkraut für Körper, Geist und Seele

Es gibt so einige Teesorten, den nicht nur wohltuende, sondern auch heilende Wirkung nachgesagt werden. Eine solche Sorte ist Tee von einem griechischen Kraut, das bei uns als Cistus oder auch Zistrose bekannt ist. Fans des Zistrosentee halten diesen dabei fast schon für einen Allrounder im Kampf gegen das eine oder andere Wehwehchen. Zistrosentee soll dabei drei Mal so gesund sein wie Grüntee. Und wirken soll der Citustee nicht nur als vorbeugende Maßnahme gegen Erkältung und Halsweh, äußerlich angewendet hilft er auch bei juckender und gereizter Haut.

Positiven Eigenschaften Zistrosentee in der Übersicht:

Das sind alles Wirkungen, von denen Anwender des Zistrosetees mit Begeisterung berichten.

– Gesünder als Grüntee.

– Hilft vorbeugend gegen Erkältungen.

– Hilft bei Zahnfleischproblemen.

– Hilft bei Halsentzündungen.

– Hilft bei juckenden und geröteten Hautpartien.

– Hilft auch bei Darmträgheit.

– Enthält Antioxidanzien.

– Soll bei Akne und Neurodermitis der juckenden Haut Linderung verschaffen.

– Salben und Cremes heilen nicht nur, sondern pflegen auch.

– Cistus entgiftet den Körper von Schwermetallen.

Cistus ist keine Neuentdeckung

Interessant ist, dass Cistus dabei alles andere als eine Neuentdeckung ist. Das unscheinbare Kraut wächst im Mittelmeerraum und auf den Kanaren in vielen verschiedenen Arten. Und schon bei den alten Griechen war das Heilkraut bekannt für seine heilende Wirkung. Und so rankt sich darum auch eine Sage.

Sage um die Kraft der Zistrose

Und so erzählt man sich um die Zistrose als Heilkraut auch eine Legende in Griechenland. Als es darum ging bestimmten Pflanzen Kräfte zu geben, wurde die Zistrose gleich zwei Mal bedacht. Die männlichen Götter wiesen ihr die Aufgabe zu, in der Schlacht verletzte Kämpfer zu heilen. Und die Göttinnen, die ja um die Frage wer die schönste unter ihnen ist, schon den zehn Jahre andauernden Krieg um Troja verursachten, sahen in der Zistrose eher ein Schönheitsmittel. Und das Resultat? Ein Kraut, dass so wohl heilende Wirkungen hat als eben auch verschönernde. Denn aus der Zistrose wird auch ein Harz gewonnen und dieses dient als Basis zur Parfüm-Herstellung. Und die Cistus-Pflanze ist auch immer wieder Bestandteil von Cremes und Salben.

Tee kurbelt die Abwehrkräfte an

Schon eine Tasse Zistrosentee täglich soll die Abwehrkräfte auf Trab bringen. Als Tee findet vor allem das Kraut der Art Cistus cretiucus (Kretische Zistrose) Verwendung. Extrakt aus diesem Kraut hat in Versuchen eine antivirale Wirkung gezeigt. Allerdings sind solche Versuche unter Laborbedingungen und mit standardisierten Extrakten immer eine Sache für sich, am besten hört man auf seinen eigenen Körper. Man sollte von Zistrosentee keine Wunderdinge erwarten, wenn einem der Tee aber selbst gut schmeckt und wohl bekommt, kann er eine gute Möglichkeit sein, gerade in der Erkältungszeit für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Und in der Erkältungszeit ist ein regelmäßiger Teegenuss, der ja auch hilft die Schleimhäute feucht zu halten, nicht verkehrt.

Wunderkraut Zistrose?

Vielleicht ist es auch beim Cistus-Kraut der Glaube, der Berge versetzt und der für all die positiven Berichte sorgt. Vielleicht ist es aber auch einfach die Tatsache, dass Tee kochen und Tee genießen eine kleine zusätzliche Ruhepause im Alltag bedeuten kann. Eine Pause gegen den Stress, der eben auch Krankheiten auslösen kann. Oder vielleicht hatten doch die griechischen Götter ihre Finger im Spiel und haben der Zistrose tatsächlich wundersame Heilkräfte gegeben.

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